....hier spielt die Musik!
Ein Lied geht um die Welt...
Tenöre der Schellackplatten-Zeit
Eine Hommage an die großen Stars Joseph Schmidt & Richard Tauber
mit Titeln in original Tonart, Moderation und Video-Projektionen

Lassen sie sich für einige Minuten in eine andere Zeit versetzen: die Goldenen Zwanziger Jahre! In Berlin als kulturellem Zentrum pulsiert das Leben. Menschen geben ihr letztes Geld aus, um sich zu amüsieren. Die rasante Entwicklung der Medien schafft Goldgräberstimmung, Hoffnung auf Aufschwung, einen neuen Lebensstil... Opernsänger waren die Glücksritter der Emotionen. Es ist eine der kreativsten Phasen unserer Zeitgeschichte kurz vor ihrer Unterdrückung - ein Tanz auf dem Vulkan: "Ein Lied geht um die Welt!"

Zwei Weltstars:

Der Opernsänger Richard Tauber ist bis heute unbestritten einer der größten Mozartinterpreten aller Zeiten. Seine Zuneigung galt aber gleichwertig der "leichten Muse" und so verdankt er seinen legendären Ruf, der sich bis heute erhalten hat, nicht zuletzt Liedern wie "Gern hab ich die Frauen geküsst" und "Dein ist mein ganzes Herz".

Joseph Schmidt wurde trotz einer Körpergröße von 1,60m eine der schillerndsten Gesangsgrößen seiner Zeit. Seine Karriere begann als Kantor der Synagoge von Cernowitz. Mit einem Engagement beim Berliner Rundfunk begann Joseph Schmidts internationale Karriere. Auch er schaffte mit seiner ungeheueren Bandbreite von klassischer Musik bis zu Schlagern einen kometenhaften Aufstieg. Heute noch kennen wir Titel wie: "Heute Nacht oder nie", "Heut ist der schönste Tag in meinem Leben", "Ob blond, ob braun ich liebe alle Frau’n".

Diese beiden Leitsterne der Opernkultur waren nicht etwa Feinde. Obwohl Konkurrenten verband sie eine besondere Freundschaft.
Sie hatten viel gemeinsam: Beide hatten eine sehr umfangreiche Ausbildung und konnten neben dem Singen auch Instrumente spielen, dirigieren und komponieren.
Beide waren Lieblinge der Frauen.
Beide nutzten die aufkommenden Medien Rundfunk, Schallplatte und Film ihre Popularität zu bestätigen. Ihre Schlager-, Opern- oder Operetten- Auftritte brachten ihnen Ruhm und Reichtum ein. Beide genossen das Leben und gaben ihr Vermögen mit leichter Hand wieder aus.
Tauber fühlte sich immer wie der väterliche Freund von Schmidt. Als Komponist und Dirigent wählte er Joseph Schmidts Stimme um sein Lied "Du bist die Welt für mich" auf Schellack zu verewigen.

Wolfram B. Meyer präsentiert in charmant-eleganter Art eine nostalgische musikalische Reise durch die Pionierzeit des Tonfilms, Rundfunks und der Plattenindustrie.
Auf respektvolle Art gelingt es ihm, mit Film- und Tonausschnitten, Texten und Bildern den berechtigten Ruhm seiner Idole nachzuvollziehen und gleichzeitig das außergewöhnliche Live-Gefühl mit seinem mitreißenden Gesang musikalisch zu vermitteln.
Die Klassiker der 20er und 30er Jahre leben wieder neu auf und sorgen so für unterhaltsame, aber auch nachdenkliche Minuten. Und ein Teil des Applauses gilt auch immer denen, die einst diese generationenübergreifende Musik schufen.

 Presse
Lübecker Nachrichten, 19. April 2005 - hli
Musikalische Zeitreise in die 30er Jahre
"Wolfram B. Meyer ... boten ein mitreißendes Programm ... spätestens bei 'Ich liebe alle Frauen' wippten alle Füße mit und wurde hier und da die Melodie mitgesummt. ... das unterhaltsame Programm, dessen besonderem Zauber sich keiner der Zuhörer entziehen konnte.